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Musik aus Dormagen
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Musik hat tausend Facetten

Von der „Hahnepooz“ bis zum Mississippi und zurück

 

Dass Spaß an der Musik über alle Stilrichtungen hinweg verbindet, bewiesen am Samstag den 8. November 2008 die Akteure, die bei der vierten Auflage von Musik aus Dormagen (MaD) das Schützenhaus zur Partyzone erklärten. Neben den etablierten Stimmungsmachern "De Altreucher" und Pink Flönz feierten in diesem Jahr auch zwei Acts Premiere, die zwar aus Dormagen stammen, in ihrer Heimatstadt aber bislang nicht allen Musikfreunden ein Begriff waren:

Die vier auf deutsch rockenden „Starlettes“ genossen ebenso wie die mit neun Musikern angereiste Soul-Combo „The Pilgrim Soul“ den Auftritt vor heimischem Publikum. Einziger Wermutstropfen: Das Schützenhaus hätte deutlich mehr als den anwesenden 150 Zuhörern Platz geboten. „Schade - aber wer dabei war, dem hat es gefallen“, resümiert Georg Heinen von der Initiative Dormagen, die unterstützt vom Chempark Dormagen und dem Rheinischen Anzeiger als Veranstalter auftrat.

Das facettenreichste Line-Up in der noch jungen Geschichte des lokalen Festivals war eigentlich einem Zufall zu verdanken. Der ursprüngliche Konzerttermin auf der Freilichtbühne musste im September ausfallen - durch Terminüberschneidungen kam es dann zur Besetzung mit anderen Bands. Und die nutzten die Gelegenheit, um auf sich aufmerksam zu machen und auch einmal erfrischend andere Töne anzuschlagen. Krachende Gitarren und die Parole „Ich will nicht länger funktionieren!“ dröhnten beim Starlettes-Auftritt aus den Boxen. The Pilgrim Soul ließen dagegen die dampfende „Proud Mary“ den Mississippi hinunter und durchs Schützenhaus schippern. Sie wird wohl im kommenden Jahr in Zons anlegen, denn dann wird Musik aus Dormagen wieder auf die Freilichtbühne zurückkehren.

Impressionen:

 

 

 

Initiative Dormagen e.V.
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